Unser Solarpaneel wollte fliegen lernen und ist ganz schnöde abgestürzt. Verdellert und mit einer splitterigen Front liegt es auf dem Asphalt. In Rosinantes Aussenhaut klafft ein Riss und zwei kleine Dellen sind auch neu hinzu gekommen. Wir trösten uns damit, das niemand sonst zu Schaden kam.
So ein Mist! Der Blick aufs Dach zeigt: alle vier (geklebten) Halterungen hat es sauber weg gehebelt, ich hätte es selbst mit Werkzeug nicht besser hinbekommen. Die Anschlusskabel baumeln traurig und arbeitslos herum. Mit Brachialgewalt aus dem Solarpaneel gerissen weil die Schwerkraft irgendwann einfach stärker war.
Guter Rat ist in dem Fall teuer. Mangels eigener fachlicher Fähigkeiten vertrauen wir uns einer Werkstatt an. Dafür bekommen wir aufklebbare, megaleichte und begehbare neue Solarpaneele. Wir leisten uns gleich noch ein zweites samt neuem Regler. Jetzt leuchtet und blinkt es ungewohnt hinter dem Fahrersitz und wir müssen uns erstmal wieder in eine Bedienungsanleitung einlesen, Fachchinesisch vom Feinsten für uns Elektro-Legastheniker!

Riss im Aufbau 
Glatt abgesichert – nix mehr übrig von den Halterungen

Nicht unser Standardparkplatz vorm Haus aber praktisch für Fotos von Rosinantes Oberseite 
Die „Neuen“ arbeiten brav. 2×120 AH sollten unseren Stromverbrauch auch beim Freistehen abdecken. Wir sind ja Stromsparer
